Himmlische Perspektiven im Alltag

Liebe Leserin, lieber Leser,
Auferstanden, auferstanden ist der Herr
und in ewgen Lichtgewanden
der Verklärung wandelt er.

Dieses Osterlied von Friedrich Mohn aus dem Jahr 1823 liebe ich. Der
Grund dafür ist nicht nur die Botschaf der Zuversicht im Text, sondern
auch, wie die Melodie diese Botschaft eindrücklich unterstreicht.
Da kann ich gut verstehen, dass sich eine Bekannte von mir dieses Lied für
ihre Beerdigungsfeier wünscht, wenn diese irgendwann mal ansteht.
Vor allem die zweite Strophe betont für mich, welche Bedeutung das
Osterfest haben kann:
Keiner bebe!
Der Erhöhte ruft uns zu:
Ich war tot und sieh, ich lebe;
leben, leben sollst auch du.

Das ist eine Botschaft, die mich nicht nur ergreifen kann, wenn ich den
Tod vor Augen habe. Vielmehr ist es eine Zusage, die mich auch im Alltag
stärken kann. Sie macht mir klar: Jesus möchte, dass ich angstfreier lebe.
Jesus zeigt mir: Ein Leben, das in Gottes Liebe begründet ist, ist ein Leben,
das wahrhaftig Zukunf hat. Und das gilt selbst dann, wenn auch bedrückende
Erfahrungen zu meinem Leben gehören.
Ich wünsche es Ihnen und mir, die Kraft, die von dieser Botschaft ausgeht,
ganz neu zu erspüren, zu erfahren und zu erproben. Ich wünsche Ihnen
und mir die Offenheit für Geschichten, die von dieser Kraft erzählen. Und
ich wünsche Ihnen und mir die Freude, auch mit anderen über diese
Zuversicht zu sprechen!
Ein gesegnetes Osterfest wünscht Ihnen Ihr Pastor

Marco Alferink